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Die Schwanthalerhöh`, der 8.Stadtbezirk, hat von allen Münchner Stadtbezirken die kleinste Fläche und ist eines der am dichtesten bewohnten Viertel Münchens. Fast die Hälfte des Wohnungsbestandes stammt aus der Zeit vor 1919. Früher war die Schwanthalerhöh´ ein klassisches Handwerker- und Arbeiterviertel. Der Eine oder die Andere erinnert sich noch an die Gummifabrik Metzler. Heute sind wir das multikulturelle Westend mit Flair. Künstler, Handwerker und Dienstleister fühlen sich hier erkennbar wohl. Tante Emma-Läden prägen unser Stadtviertelbild.
Seit Mitte der 1970er Jahre sind Teile der Schwanthalerhöh’ Sanierungsgebiet, das heißt es gilt die Erhaltungssatzung. Nach wie vor blockiert die CSU-Staatsregierung ein Verbot der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in Gebieten der Erhaltungssatzung! Bisher konnte die SPD erfolgreich verhindern, dass alteingesessene Mieterinnen und Mieter durch Luxussanierung aus ihren Wohnungen vertrieben werden. Sowohl die Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung (MGS) und die Wohnungsgenossenschaft München West haben in den vergangenen Jahrzehnten die Wohnblöcke aus der Gründerzeit modernisiert, ohne dass dabei der Charakter des Viertels maßgeblich verändern wurde.
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